Um Ihre Produkte UDI-konform zu kennzeichnen, sind folgende Schritte erforderlich:
Sie können Ihre GTIN Liste nach erfolgreicher Aktivierung Ihres GS1 Nutzerkontos in das GS1 Serviceportal einloggen und diese direkt downloaden. Alternativ können Sie die GTINs mit dem Prüfziffernrechner anhand Ihrer GLN auch selbst erstellen.
Teilen Sie die GTINs entsprechend den GTIN Vergaberegeln Ihren Produkten zu – fertig ist der UDI-DI.
Legen Sie fest, welche weiteren Informationen (z.B. Charge, Verfallsdatum) als UDI-PI im UDI-Träger verschlüsselt werden sollen.
Für die Basis UDI-DI verwenden Sie die Global Model Number (GMN) – die Basis UDI-DI wird in Europa für die Bereitstellung der Stammdaten in der EUDAMED und die Zuordnung aller relevanter Dokumente benötigt. Die GMN wird auch anhand Ihrer GLN erzeugt, allerdings niemals in einem Barcode verschlüsselt.
Entscheiden Sie, welchen GS1 Barcode (z.B. EAN-13, GS1-128 oder GS1 DataMatrix) Sie als UDI-Träger für das Produkt verwenden möchten. Schließlich können Sie mit Hilfe entsprechender Software-Lösungen den gewünschten GS1 Barcode unter Berücksichtigung des GS1 Datenbezeichner-Konzepts für UDI-DI und UDI-PI erzeugen.
Vergewissern Sie sich im Rahmen der Qualitätsprüfung, dass die erstellten GS1 Barcodes den GS1 Spezifikationen entsprechen.